6 Min.
Werbenetzwerke bezahlen
Google Ads, Meta, TikTok. Die drei Ablehnungsgründe und welche sich vor dem Start klären lassen.
04 Ratgeber
Der Bereich „Krypto zu Karte“ zieht viele Betrüger an, aus einem einfachen Grund: Der Kunde zahlt im Voraus, in Krypto, also ohne jeden Rechtsweg. Dieser Ratgeber nennt die Signale, mit denen sich ein Betrug in wenigen Minuten ausschließen lässt. Wenden Sie sie auch auf uns an.
Kurz gefasst
Fünf Signale genügen, und das erste entscheidet allein: eine Karte, die mit dem Namen einer bekannten Bank angeboten wird. Niemand kann Karten im Namen eines Instituts ausgeben, das ihn nicht bevollmächtigt hat. Die vier anderen sind versprochene Anonymität, fehlendes Impressum, eine erfundene Historie und ein „Support“, der Sie zuerst kontaktiert.
Eine Seite, die anbietet, eine Revolut-, N26-, BNP-Paribas- oder Bank-of-America-Karte zu „generieren“, lügt über das, was sie verkauft. Eine Karte trägt den Namen des Instituts, das sie ausgibt, und ein Dritter kann nicht im Namen einer Bank ausgeben, für die er nicht bevollmächtigt ist. Dieses Signal genügt für sich allein: Danach gibt es nichts mehr zu prüfen. Was Sie legitim wählen können, ist die Ausgaberegion — einen europäischen, einen US- oder einen Hongkong-BIN — und das ist fast immer das eigentliche Bedürfnis hinter der Frage.
Ein seriöser Zahlungsdienst nennt das Institut, das seine Karten ausgibt, und veröffentlicht dessen Zulassungsnummer. Diese Angaben lassen sich in den öffentlichen Registern der Aufsichtsbehörden prüfen. Finden Sie sie nirgends auf der Seite, steht kein Institut dahinter. Eine Seite „Allgemeine Geschäftsbedingungen“, die niemanden nennt, ist nichts wert.
Ein Kundenzähler, der von allein steigt, lobende Bewertungen alle aus derselben Woche, Pressemarken ohne zugehörigen Artikel, „seit 2018“ auf einer vor drei Monaten registrierten Domain. Solche Kulissen sind in einer Stunde gebaut und dienen allein dazu, Vertrauen zu leihen, das nie verdient wurde. Die Prüfung dauert dreißig Sekunden: Eine Whois-Abfrage nennt das Erstellungsdatum der Domain, und eine Pressemarke prüft man, indem man den Artikel sucht.
Kein seriöser Zahlungsdienst schreibt Ihnen von sich aus über Telegram, WhatsApp oder Discord. Keiner fragt nach Ihrem Passwort oder einem Einmalcode. Keiner verlangt eine Einzahlung, um ein Konto „freizuschalten“. Solche Anfragen sind ausnahmslos Betrugsversuche, gleich welcher Name als Absender erscheint — ein Absendername lässt sich fälschen.
Eine Kartenzahlung lässt sich reklamieren: Es gibt ein Verfahren, Fristen, eine entscheidende Instanz. Eine auf der Kette bestätigte Kryptozahlung lässt sich nicht reklamieren, nicht stornieren und nicht wiederfinden. Das macht diesen Bereich für Betrüger so attraktiv, und deshalb muss die Prüfung vor dem Senden stattfinden. Danach ist nichts mehr zu machen — weder für Sie noch für sonst jemanden.
→ Die anderen Ratgeber
6 Min.
Google Ads, Meta, TikTok. Die drei Ablehnungsgründe und welche sich vor dem Start klären lassen.
5 Min.
Das Netzwerk ändert Kosten und Dauer stärker als der gesendete Coin. Zahlen im Vergleich und eine Methode.
5 Min.
Was die ersten Ziffern dem Händler sagen und warum sie über die Akzeptanz entscheiden.
7 min
Wie die Umwandlung von Krypto zu virtueller Karte funktioniert, was sie kostet und welche Fehler zu vermeiden sind.
5 min
So erhalten Sie eine Krypto-Karte ohne Identitätsprüfung: Registrierung, Funktionsweise und Limits.
6 min
Wie Sie Kryptowährungen zum Online-Bezahlen nutzen, auch wenn der Händler Krypto nicht direkt akzeptiert.